Wer in den Singlebörsen des Internets der Suche nach dem idealen Partner nachgeht, muss sich nicht irgendwann einmal mit der Frage der Abmeldung beschäftigen, sondern bei der Anmeldung. Mit dem Erwerb des Abonnements stimmt man auch bestimmten Kündigungsfristen zu. Eigentlich ist das alles kein Problem, aber immer wieder klagen Leute in den Foren, weil sie ihren Kündigungstermin verpasst haben und ihr Abo nun weiter läuft. Geklagt wird aber nicht über die eigene Schusseligkeit, sondern über den Anbieter.
Betroffen davon ist auch „Flirtcafe“, eine richtig gute Plattform für junge Leute mit sensationell niedrigen Preisen. Für ein Halbjahres-Abo zahlt man 19 Euro im Monat. Was die Langzeitnutzung an Vorteilen bringt, gibt das Portal auch an die Nutzer weiter. Aber bei sechs Monaten ist eine Kündigungsfrist von zwei Monaten eben normal. Wer nicht zum Stichtag gekündigt hat, dessen Abo verlängert sich automatisch – wie übrigens auch bei allen anderen Singlebörsen.
Anders als bei diesen jedoch erfolgt die Abmeldung bei „Flirtcafe“ schriftlich, also mit der Post. Das Portal schafft mit seinen Bedingungen prima Preise, wird dafür aber von einigen säumigen Kunden nachträglich ans Kreuz genagelt. Mehr als gute Bedingungen bieten, kann ein Internet-Portal ohnehin nicht. Für den Rest sind die Leute selbst verantwortlich.